Regentau

In meinem Kopf lauern RegentauGedanken. Ich weiß nicht was es ist aber dieses Wort formte sich in mir. Rinnt von den knorrigen Wurzeln des dunkles Waldes hinab. Erzittert leicht wenn es Haut berührt, verliert sich im Schwung eines Mundes und tropft auf den Boden.

Schritte von weit her, knacken im Gebüsch und hinter den Bäumen. Ich sehe nichts. Lauern dort die Tiere des Waldes? Beobachten sie das Spiel der Tropfen auf unserer Haut?

Wir sind im Wald und lachen zischend, rennen über das Geäst, reiben unsere Haut an Birkenrinde. Drehen und tanzen unsere Körper ineinander verwoben.

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