Darum

Also nein, ich bin kein Hobby- oder Amateurfotograf. Ich fotografiere um zu überleben. Das klingt jetzt schlimm, ist es aber nicht wirklich. Dennoch habe ich endlich eine Antwort auf die hin- und wieder auftretende Frage gefunden „Warum ich verdammt noch mal nicht meine Kamera aus der Hand legen kann und anfange zu zittern wenn ich sie mal eine Woche nicht in der Hand hatte.“

Berlin im Frühjahr 2011, meine zweite Hälfte

Die Sache ist psychologisch erklärbar. War klar, ja?

Dazu muss man wissen, ich kommuniziere nicht so gern, meine Mitbewohnerin kann sicher ein Lied davon singen. Ich bin lieber für mich, höre Menschen zwar sehr gerne zu aber selbst reden, das ist wie entdeckt werden, im Scheinwerferlicht stehen, zu stammeln und keinen Gedanken fassen können und sich hinterher ärgern was für einen Blödsinn man an seine Mitmenschen verteilt hat.

Heimat 2011, die verlassene

Ich rede nicht, ich fotografiere. Das ist die klare und einfache Antwort. Wer etwas von mir wissen will der muss sich einfach meine Bilder anschauen. Wer wissen möchte wovon ich träume, der folgt den Linien, dem Licht oder den dunklen Stellen des Bildes. Wer mich also zu einer Party einlädt, der lässt mich einfach in einer Ecke mit meinem Fotoapparat stehen und die Schattenwürfe der Menschen bewundern.

seltsames Kunstprojekt über das Thema Schlaf

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