Neue Orte

Juli 18th, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Seit meine Eltern aus dem Ostharz in den Norden gezogen sind, vermisse ich immer mehr meine alte Heimat mit den schönen Wäldern, den Geschichten die sich die Menschen dort über Hexen und Schätze erzählen.  Aber man soll auch  neuen Orten eine Chance geben. Und so habe ich mit meinen Herzmenschen doch tatsächlich auch in der neuen Heimat meiner Eltern im Norden ein paar schöne Plätze gefunden, nahe an einem großen Fluss. Hier wachsen große Weiden aus dem Fluss heraus und trage wunderschöne Farben. Man kann auf ihnen wunderbar herumklettern und sich verstecken.

Wenn der Tag also ausklingt und die Gedanken nur ruhen möchten so fährt man einfach hinaus an die Elbe, wandert durch hohes Gras an Schafen vorbei und kommt an einen stillen Ort wo Ebbe und Flut manchmal sogar kleine Kostbarkeiten anspülen.

die alte Stadt

Juli 15th, 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Und als ich schlief, pickten scharfe Schnäbel im Unrat der Stadt, wirbelten geronnene und auf die Strasse geschüttete Flüssigkeiten in die Luft, vermischt mit den Ausdünstungen der alten Markthalle des VII. Bezirks -Erzsébetváros-. (Fragmente aus Erinnerungen an Budapest)

Es gibt Städte, die haben viel gemeinsam. Es sind nicht die Sehenswürdigkeiten in den Reiseführern oder die alten schweren Brücken über den Flußläufen. Es ist das sichtbare Altern und Altern dürfen von Gebäuden, Strassen und Menschen. Es ist das Sichtbare sich dem Tode nähernde, dem Anfang und Ende, das Dazwischen. Wir nennen es Leben und in vielen Städten wird das nahende Ende aufgehübscht, mit Farbe bemalt oder sogar abgerissen und neu gebaut. Aber das Altern ist wichtig. Es gibt mir ein Gefühl von Sicherheit, von Lebensfluss und vom Dasein dürfen.

Wo bin ich?

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